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Strahlermuseum

Seit Jahrhunderten werden die Schätze der Berge von Kristallsuchern, auch Strahler genannt, aufgespürt und aus den Klüften geholt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die Kristalle nach Mailand verkauft, wo man sie zu kostbaren Leuchtern, Kelchen und Reliquien verarbeitet. Die Strahler konnten so ihr karges Einkommen aufbessern. Heutzutage werden die Kristalle für den Verkauf an Sammler und Museen oder aus privater Leidenschaft abgebaut. Die Mineralienklüfte sind in der Welterbe-Region sehr unterschiedlich verteilt. Die Hauptvorkommen liegen im Grimselgebiet. Gegen Westen nimmt die Häufigkeit rasch ab.
In der Welterbe-Region gibt es verschiedene Museen, in welchen Sie die faszinierenden Schätze der Berge bestaunen können.