Wissenswertes 

Eisgrotten in den Grindelwaldgletschern

«Vier Stunden lang ist der Untere (Grindelwaldgletscher), er ist der bedeutendere, und in seinem mittleren ebenen Theil hinter dem Mettenberg führt er (...) den Namen des Grindelwaldener, im höher hinauf liegenden den des Eiger = Eismeeres. Gewöhnliche Wanderer aber kommen nicht bis da hinauf, sie begnügen sich mit dem Anblick des Gletscherendes oder der Gletscherzungenspitze, (...). Wenn der Untere instruktiver ist, blossem Schaubedürfnis genügt jedenfalls mehr der Obere Gletscher, und das in Bezug auf die grössere Sauberkeit des Eises und die Einrichtungen der berühmten Eisgrotten, die man in sein Inneres gewühlt und die bei gehörigem Sonnenlichte von aussen, das durch die grünlichen Eismassen bricht, eine Vorstellung von den in nordischen Märchen geschilderten Kristallschlössern der Gnomen und Berggeister geben können.» 

Der deutsche Volkskundler Woldemar Kaden über die beiden Grindelwaldgletscher um 1877.