Wissenswertes 

Welchen Schatz das Festiloch in Niedergesteln birgt I

Durch die unglaublichen Kräfte von Wasser und Eis entstand auf dem Burgfelsen von Niedergesteln eine Eiszeithöhle, das Feschtiloch. Um die seit dem Jahr 2000 begehbare und beleuchtete Höhlen ranken sich verschiedene Geheimnisse.

 

Die Sage vom Feschtilochschatz (Peter Josef Imboden):

«Im Feschtiloch soll ein Schatz begraben sein. Man kann ihn aber nur in der hl. Nacht sehen, wenn es zur Wandlung läutet. Darum gingen einst zwei Gestler hinauf in dieses Feschtiloch. Als es zu läuten begann, lag da wirklich ein Haufen voll Gold, aber darauf sass eine wüste Kröte. So wagten sie es nicht, danach zu greifen. Der Prior hatte ihnen vorher noch geraten, ein Messer oder einen Rosenkranz mitzunehmen und darauf zu werfen. Während sie diese hervorsuchten, packte sie noch einmal die Angst und sie kehrten unverrichteter Dinge zurück. Dem Prior berichteten sie, es gehe nicht, es sei zu gefährlich, es sitze ein wüstes Tier drauf. Sie hätten eben den Mut brauchen sollen, antwortete der Prior. So geht es eben, wenn man gerne Geld möchte, es aber nie erhält.»

Dazu gibt es eine ähnliche Sage von Augustin Imboden.