Interessanter Ort 

Silbersand

Der Grosse Aletschgletscher hat beim Silbersand während seines letzten Hochstandes um 1860 fein zerriebenes Gestein (Gesteinsmehl) abgelagert. Der darin enthaltene Glimmer glitzert silbrig in der Sonne und ist namengebend für diesen Ort. Kein Silber also.

Beim Silbersand befinden sich auch die Moränenwälle des letzen Hochstandes von 1860, die das Gletschervorfeld begrenzen. Dieses weist eine noch wenig fortgeschrittene Bodenbildung auf und einen lückenhaften Bewuchs. Bis heute hat sich hier erst ein lichter Lärchenwald ausgebildet, der von Arven und Fichten durchsetzt ist. Die ältesten Bäume sind 110–120 Jahre alt. Die noch junge Vegetation im Gletschervorfeld kontrastiert deutlich zum Aletschwald, der einige Jahrtausende Zeit hatte, sich zu entwickeln.