Welchen Schatz das Festiloch in Niedergesteln birgt IIWelchen Schatz das Festiloch in Niedergesteln birgt II

Von Rafael Schmid (Quelle Raron-Niedergesteln Tourismus)

Durch die unglaublichen Kräfte von Wasser und Eis entstand auf dem Burgfelsen von Niedergesteln eine Eiszeithöhle, das Feschtiloch. Um die seit dem Jahr 2000 begehbare und beleuchtete Höhlen ranken sich verschiedene Geheimnisse.

Die Sage vom Feschtilochschatz (Peter Josef Imboden):
«Im Feschtiloch soll ein Schatz begraben sein. Man kann ihn aber nur in der hl. Nacht sehen, wenn es zur Wandlung läutet. Darum gingen einst zwei Gestler hinauf in dieses Feschtiloch. Als es zu läuten begann, lag da wirklich ein Haufen voll Gold, aber darauf sass eine wüste Kröte. So wagten sie es nicht, danach zu greifen. Der Prior hatte ihnen vorher noch geraten, ein Messer oder einen Rosenkranz mitzunehmen und darauf zu werfen. Während sie diese hervorsuchten, packte sie noch einmal die Angst und sie kehrten unverrichteter Dinge zurück. Dem Prior berichteten sie, es gehe nicht, es sei zu gefährlich, es sitze ein wüstes Tier drauf. Sie hätten eben den Mut brauchen sollen, antwortete der Prior. So geht es eben, wenn man gerne Geld möchte, es aber nie erhält.»

Die Sage der Felsentiere (Augustin Imboden): 

«Im Feschtitschuggu sind drei Gänge oder Löcher. Da erzählte man früher, in einem lägen drei Becken voll Geld. Auf einem wache eine Schlange, auf dem zweiten eine Kröte und auf dem dritten ein Löwe. Wer am heiligen Abend um Mitternacht da gewesen wäre, hätte das Geld nehmen können, wenn er jedem Tier einen Kuss gegeben hätte. Man sah das Geld aber nur während der Wandlung. Da versuchte es einmal ein Mann. Er sei aber ohnmächtig zurückgekommen und das Geld habe er nicht bekommen.»

Dazu gibt es eine ähnliche Sage von Peter Josef Imboden.

 

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